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  • Über dieses Thema habe ich mit der Beauftragten für die Belange von Patienten und Pflegebedürftigen im Deutschen Bundestag, Helga Kühn-Mengel, gesprochen. Seit 2015 erhalten Pflegebedürftige bessere Leistungen, pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte werden entlastet. Aber trotz dieser und anderer Verbesserungen gibt es noch weiteren Bedarf, die Pflegebedürftigen und Pflegenden zu unterstützen. Wir sind der Auffassung, dass gute Pflege solidarisch von der ganzen Gesellschaft finanziert werden muss. Viele pflegende Angehörige wissen gar nicht, was ihnen an Hilfsmitteln und Unterstützung zusteht und an wen sie sich diesbezüglich wenden können. Hier könnten noch mehr Pflegestützpunkte als Anlaufstellen wertvolle Arbeit leisten. Dafür setzen wir uns ein.

  • Diese Frage habe ich mit Franz Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes diskutiert.
Zusammen mit dem interessierten und teilweise von drastisch steigenden Mieten selbst betroffenen Publikum ging es im Bürgerhaus Zollstock darum, wie wir Wohnen günstiger machen und mehr Wohnraum schaffen können. Von meinen Bundestagskollegen höre ich häufig, dass die Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau von vielen Kommunen rege abgerufen werden. Aus Köln kommen so gut wie keine Anträge. Dabei verzeichnen wir gerade hier eine wachsende Bevölkerung, zunehmende Wohnungsknappheit und stark ansteigende Mieten. Franz Georg Rips sprach davon, dass von ihrem Einkommen her 50 Prozent der Kölner Bürger Anspruch auf Sozialwohnungen hätten - wenn es sie denn gäbe.

  • Einen Weg zurück in die analoge Welt wird es nicht geben. Darin waren sich alle meine Gesprächspartner einig. Aber wie schnell die Digitalisierung unsere Gesellschaft und Arbeitswelt verändert, darüber gibt es doch verschiedene Auffassungen. Zwischen meinen Gästen im Konferenzsaal von Microsoft Tischlermeister Sebastian Bächer, Prof. Dr. Frithjof Klasen (TH Köln), Christina Langfus, (Microsoft), Lothar Schröder (Ver.di), Achim Vanselow (DGB NRW) und dem Publikum entspann sich eine lebhafte Diskussion.