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  • Für den Ankauf von Steuer-CDs wurde er angegriffen, für seine Arbeit als NRW-Finanzminister parteiübergreifend gelobt. Norbert Walter-Borjans und ich waren im Maternus-Seniorenzentrum Köln-Rodenkirchen zu Gast, wo er ausführlich Stellung zu finanzpolitischen Themen bezog. Es sei schwierig, der Bevölkerung zu vermitteln, dass auch bei sprudeln Steuereinnahmen behutsam mit den Staatsausgaben verfahren werden müsse. Eines machte Walter-Borjans aber deutlich: Nicht um die Normalverdiener geht es, wenn von der Anhebung des Spitzensteuersatzes die Rede ist. Und auch Großverdiener sind nicht das generelle Problem. Vielmehr prangert Walter-Borjans international agierende Konzerne und ihre Finanztransaktionen an, die durch geschicktes Agieren Steuerrückzahlungen erhalten für Abgaben, die

  • Soziale Medien sind ein wichtiger Kanal der freien Meinungsäußerung. Doch wie müssen wir mit falschen Behauptungen, alternativen Fakten und Hassbotschaften umgehen? Welche Rolle wird dieses Themenfeld im Wahlkampf spielen? Die Anbieter sozialer Netzwerke stehen in der Verantwortung, wenn ihre Plattformen missbraucht werden, um Hasskriminalität und strafbare Falschnachrichten zu verbreiten. Das kürzlich verabschiedete Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll sicherstellen, dass die sozialen Netzwerke ihre Pflicht erfüllen, rechtswidrige Inhalte zu löschen. Das Gesetz rief und ruft Befürworter wie Kritiker auf den Plan. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit habe ich in der TH Köln mit Heiko Maas und Professor Dr. Rolf Schwartmann diskutiert.

  • Über dieses Thema habe ich mit der Beauftragten für die Belange von Patienten und Pflegebedürftigen im Deutschen Bundestag, Helga Kühn-Mengel, gesprochen. Seit 2015 erhalten Pflegebedürftige bessere Leistungen, pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte werden entlastet. Aber trotz dieser und anderer Verbesserungen gibt es noch weiteren Bedarf, die Pflegebedürftigen und Pflegenden zu unterstützen. Wir sind der Auffassung, dass gute Pflege solidarisch von der ganzen Gesellschaft finanziert werden muss. Viele pflegende Angehörige wissen gar nicht, was ihnen an Hilfsmitteln und Unterstützung zusteht und an wen sie sich diesbezüglich wenden können. Hier könnten noch mehr Pflegestützpunkte als Anlaufstellen wertvolle Arbeit leisten. Dafür setzen wir uns ein.

  • Diese Frage habe ich mit Franz Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes diskutiert.
Zusammen mit dem interessierten und teilweise von drastisch steigenden Mieten selbst betroffenen Publikum ging es im Bürgerhaus Zollstock darum, wie wir Wohnen günstiger machen und mehr Wohnraum schaffen können. Von meinen Bundestagskollegen höre ich häufig, dass die Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau von vielen Kommunen rege abgerufen werden. Aus Köln kommen so gut wie keine Anträge. Dabei verzeichnen wir gerade hier eine wachsende Bevölkerung, zunehmende Wohnungsknappheit und stark ansteigende Mieten. Franz Georg Rips sprach davon, dass von ihrem Einkommen her 50 Prozent der Kölner Bürger Anspruch auf Sozialwohnungen hätten - wenn es sie denn gäbe.

  • Einen Weg zurück in die analoge Welt wird es nicht geben. Darin waren sich alle meine Gesprächspartner einig. Aber wie schnell die Digitalisierung unsere Gesellschaft und Arbeitswelt verändert, darüber gibt es doch verschiedene Auffassungen. Zwischen meinen Gästen im Konferenzsaal von Microsoft Tischlermeister Sebastian Bächer, Prof. Dr. Frithjof Klasen (TH Köln), Christina Langfus, (Microsoft), Lothar Schröder (Ver.di), Achim Vanselow (DGB NRW) und dem Publikum entspann sich eine lebhafte Diskussion.

  • Bundesministerin Barbara Hendricks traf bei meiner Veranstaltung auf ein gut informiertes und diskussionsfreudiges Publikum. Hendricks konnte einerseits auf Erfolge ihrer Amtszeit verweisen, wie etwa die Verdreifachung der Bundesfördermittel für den sozialen Wohnungsbau. Gleichzeitig benannte sie Anreizziele, die umgesetzt werden sollten, um mehr Wohnraum zu schaffen. 
An mich wurden Fragen aus den persönlichen Wohnerfahrungen in Kölner Stadtteilen herangetragen. Sie reichten von Gentrifizierung über Verkehrslärm bzw. -beruhigung bis hin zur (Schul-)Infrastruktur.

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    Am 13. Juni diskutierte ich auf dem Podium "BILDUNG 4.0 - Politische Weichen für die Welt von morgen" mit spannenden Gästen die großen Herausforderungen der Digitalisierung: Die Digitalisierung dringt ein in unsere gesamte Arbeits- und Lebenswelt. Die Themen Arbeit 4.0 und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Dabei kommt der Bildung eine zentrale Bedeutung zu.

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    Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Zeit war bei Freunden zu Gast. Mikis Theodorakis, der schon als „Che Guevara Europas“ (Roger Willemsen) bezeichnet wurde, begeistert seit Jahrzehnten mit seiner Kraft spendenden Musik ein Millionenpublikum. Er ist der Botschafter Griechenlands in der Welt. Zu seinen Ehren gestalteten Rafaela und Dieter Wilde ihr „Wildes Wohnzimmer“ zu einem Konzertsaal um. Für Verzauberung sorgten sechs hochkarätige Musikerinnen und Musiker, die verschiedene seiner Kammermusikwerke vortrugen. Ich empfinde sowohl Freude als auch große Demut angesichts des Lebenswerks eines solch mutigen und standhaften Kosmopoliten, ungebrochenen Freiheitskämpfers und erstklassigen Komponisten. Vielen Dank für diesen Abend!

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    So etwas hatte Aleyna Erbis noch nie erlebt. Es war anstrengend, und die vielen Informationen und Eindrücke musste die 15-Jährige aus Meschenich erst einmal verarbeiten. Ich hatte sie zum Girls‘ Day nach Berlin in den Bundestag eingeladen. Denn ich sehe im Girls‘ Day eine ausgezeichnete Gelegenheit, Mädchen und junge Frauen zu unterstützen, eigene bislang versteckte Talente zu entdecken. Wir müssen den Mädchen einfach zeigen, welche beruflichen Chancen sie haben! Aleynas Wünsche schwankten bislang zwischen Bürokauffrau und medizinischer Fachangestellten. Jetzt hätte sie auch Lust, Abgeordnete zu werden. „Ich wusste nicht, wieviel Abgeordnete jeden Tag tun und reden müssen“, schildert die Hauptschülerin ihre Eindrücke. Besonders die Frauen, die hier arbeiten, finde ic

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